Hyaluronsäure

Eine sorgfältige Untersuchung, Beratung und Indikationsstellung in unserer Praxis ist Grundvoraussetzung einer jeden Therapie!
Es gibt sehr positive Einzelfall Berichte, jedoch kann ein evidenzbasierter, wissenschaftlicher Wirkungsnachweis zur Zeit leider noch nicht durch Studien belegt werden.
Bei einer medizinsche Behandlung sind Nebenwirkungen möglich.
Die Funktion unserer Gelenke

Die Gelenke haben die Aufgabe, verschiedene Knochen beweglich miteinander zu verbinden. Unsere Gelenke sorgen den ganzen Tag über, bei der Arbeit, in der Freizeit und beim Sport, für Beweglichkeit. Damit Bewegungen reibungslos ablaufen können, greifen verschiedenen Mechanismen ineinander:

Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln sorgen für Halt und Beweglichkeit der Knochen. Bei einem gesunden Gelenk sind die Knochenenden mit einer Knorpelschicht überzogen. Der glatte Knorpel erlaubt es, dass wir unsere Gelenke reibungsarm bewegen können.
Dazwischen befindet sich die Gelenkflüssigkeit, sie
 „schmiert“ das Gelenk, damit es sich leichter bewegen kann
- schützt die Knorpeloberfläche vor Abrieb
- puffert Stöße ab
- versorgt den Gelenkknorpel mit Nährstoffen.

Zusammen mit dem Knorpel bildet die Gelenkflüssigkeit eine Art Stoßdämpfer.

Arthrose, was ist das?

Die Arthrose ist eine typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung des Gelenkknorpels. Der Knorpelabrieb im Gelenk führt bei vermehrter Belastung immer wieder zu Entzündungen der Gelenkkapsel. Zudem verändert sich die Gelenkschmiere, sie wird „dünner“ und weniger gleitfähig. Diese Entwicklung kann durch Schmerzen oder andere Beschwerden begleitet werden. Die Arthrose entwickelt sich langsam und schleichend. Sie tritt nicht nur im Alter auf, sondern kann aufgrund bestimmter Risikofaktoren auch schon bei jüngeren Menschen entstehen. Ursachen können sein: einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, übergewicht, angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke (z.B. X- und O-Beine oder Hüftdysplasie).

Arthrose kann in allen Gelenken auftreten, vorrangig dort wo übermäßig belastet wird. Neben dem Knie-, Hüft- oder Schultergelenk sind oftmals auch kleine Gelenke wie Finger-, Daumensattel-, Zehen- oder Wirbelgelenke betroffen. Bei fortgeschrittener Arthrose kann der Knorpel komplett abgenutzt sein, bis schließlich Knochen auf Knochen reibt.

Ist der Knorpel erst einmal abgerieben, kann er nicht wieder aufgebaut werden. Hier kann nur noch ein künstlicher Gelenkersatz erfolgen. Daher ist es wichtig, frühzeitig den Abnutzungsprozess aufzuhalten. Dieser Effekt kann z.B. durch eine Behandlung mit Hyaluronsäure bewirkt werden. Hier wird von außen Gelenkflüssigkeitsersatz zugeführt und so die natürliche Gelenkschmiere ergänzt.

Welche Beschwerden können auf eine Arthrose hindeuten?

• Anlaufbeschwerden
• Wetterfühligkeit der Gelenke
• Belastungsschmerz
• eingeschränkte Beweglichkeit
• Schwellungen
• überwärmung des Gelenks
• Ruhe- und Nachtschmerz
• Knirschen in den Gelenken

Was ist Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen des Körpers, z.B. Haut, Augen und Gelenken wichtige physiologische Aufgaben erfüllt.

In den Gelenken verleiht die Hyaluronsäure der Gelenkflüssigkeit ihre visköse Konsistenz und sorgt damit für eine gute Gleitfähigkeit. Im Rahmen der Knorpelabnutzung einer Arthrose wird die Gelenkschmiere „verunreinigt“. Die ins Gelenk injizierte Hyaluronsäure kann bildlich gesprochen für eine zusätzliche „Schmierung“ des Gelenks sorgen, vergleichbar einem Motorölwechsel. Bei großen Gelenken werden von den Herstellern bis zu fünf Injektionen im Abstand von je einer Woche empfohlen; bei kleinen Gelenken reichen oft drei Injektionen. Hyaluronsäure kann direkt in den Gelenkraum injiziert werden. Dort kann Hyaluronsäure die Gelenkflüssigkeit ergänzen.

Weitere Informationen unter www.orthinform.de ...


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